HomeMatic

HomeMatic – Home Control mit vielen Möglichkeiten

Das HomeMatic-Protokoll wurde vom Unternehmen eQ-3 entwickelt. Im Bereich Home Automation kommen verschiedene Techniken zum Verbinden der unterschiedlichen Geräte zum Einsatz. Das System bietet dabei alles, was man für die Home Control braucht.

 

homematic eq3

Quelle: www.eq-3.de

Nach 20 Jahren Erfahrung mit funkbasierten Lösungen, entwickelte das Unternehmen eQ-3 das System HomeMatic, oder auch „BidCoS“ (Bidirectional Communication System) genannt. Wie bei einigen anderen Herstellern auch, ist dieses System nicht kompatibel mit Produkten von anderen Herstellern. HomeMatic bietet trotzdem alles, was Sie zur Optimierung Ihres Smart Home brauchen: Schalten und Dimmen von Licht, Kontrolle von Stromzufuhr bzw. Steckdosen, Heizungssteueurng, Wettermessung, Energieüberwachung, Zugangskontrolle, Schutz vor Einbrüchen, Absicherung gegen Rauch, Gas und Wasser. Es können netz- wie auch batteriebetriebene Geräte ins Netzwerk integriert werden.

 

1. Wer hinter HomeMatic steckt

Die eQ-3 AG gehört zur ELV Elektronik AG und sitzt im ostfriesischen Leer. Sie entwickelt alle Elemente von HomeMatic in Deutschland, produziert wird jedoch in Südchina. Die Unternehmensgruppe, zu der eQ-3 gehört, ist seit 30 Jahren in dem Bereich erfolgreich aktiv. Allein 70 Mitarbeiter von rund 1.000 sind für die Entwicklung von Systemen für die Home Automation zuständig.

 

2. Wie HomeMatic funktioniert

Das Funksystem ist herstellergebunden und nicht frei zugänglich. Die Technik nutzt eine Frequenz von 868 MHz. Das Herzstück des Systems ist die Home-Zentrale CCU2, die alle Komponenten verbindet und verwaltet. Die Programmierungen können Sie einfach mit der richtigen Software am Computer machen. Gateways bieten noch mehr Erweiterungsmöglichkeiten. Für die Funktionssicherheit arbeitet HomeMatic über eine bidirektionale Kommunikation: Das heißt, der Empfänger bestätigt gesendete Funksignale. Auch um das Thema Datensicherheit hat sich das Unternehmen Gedanken gemacht. Zum Verschlüsseln wird das weltweit als sicher geschätztes AES-128-Verfahren genutzt.

In dem System finden sich auch Geräte, die zeitgesteuerte Funktionen komplett selbstständig ausführen, zum Beispiel Heizkörperthermostate, die nach einem Wochenplan funktionieren.

homematic CCU2

CCU2 Quelle: www.eq-3.de

3. Vor- und Nachteile von HomeMatic

Früher wurden ein Home Automation System meist nur in Neubauten installiert, da mit ihnen ein großer Aufwand für die Montage der kabelgebundenen Systeme auf einen zukam. Funksysteme erleichterten dies und brachten das Smart Home in Altbauten. Auch HomeMatic kann einfach in bestehende Immobilien integriert werden. Die bidirektionale Kommunikation macht das System besonders sicher. Es schützt nicht nur vor Hackern, sondern verbessert auch die Stabilität.

Trotzdem können Funksysteme heutzutage nie eine vollständige Sicherheit gewährleisten, auch dieses nicht. Außerdem müssen Sie sich vor dem Kauf bewusst machen, dass Sie sich mit diesem Funksystem auf Produkte des Herstellers eQ-3 beschränken müssen.

 

4. Fazit

Im Vergleich zu anderen Funksystem bietet HomeMatic ein hohes Maß an Sicherheit und ist dazu noch relativ günstig. Es bringt viele Funktionen mit und ermöglicht die Integration zahlreicher Komponenten ins System. Diese vielen Möglichkeiten machen das System aber auch etwas unübersichtlich.