Smart Rauchmelder

Smart Rauchmelder

Smart Rauchmelder – der intelligente Lebensretter

Rauchmelder fallen optisch kaum in der Wohnung auf, können im richtigen Moment aber Leben retten. Mittlerweile gibt es in allen Bundesländern außer Sachsen, Berlin und Brandenburg eine Rauchmelderpflicht in Haushalten und das nicht ohne Grund: Die meisten Opfer von Bränden sterben im Schlaf. Ein Rauchmelder kann so etwas verhindern und frühzeitig auf das Feuer aufmerksam machen.

Beim Smart Home gehen die Hersteller noch weiter: Es werden Smart Rauchmelder entwickelt, die nicht nur ein Warnsignal von sich geben, sondern auch weitere Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, wie die Jalousien öffnen oder das Licht anmachen. Durch die Verknüpfung mit dem Smartphone werden die Bewohner gewarnt, selbst wenn sie nicht zuhause sind. Einige Feuermelder erkennen nicht nur Rauch, sondern auch die Konzentration von Gasen wie Kohlendioxid. Außerdem sind manche Smart Rauchmelder echte Allrounder und erfüllen nicht nur ihre Aufgabe als Branderfasser, sondern können Luftfeuchtigkeit, Temperatur und sogar die Pollenbelastung überwachen.
Smart Rauchmelder

Smart Rauchmelder

In unserem Smart Rauchmelder – Test 2015 haben wir alle Infos rund um den Rauchmelder gesammelt und eine Auswahl der besten intelligenten Feuermelder für Sie zusammengestellt. Besser können Sie ihr Geld nicht investieren als in die eigene Sicherheit.

 

1. Proukte im Test

1.1 BARM2RF-Funkrauchmelder von Bavaria

Der BARM2RF-Funkrauchmelder vom Brandschutz-Experten Bavaria ist mit bis zu 2o Geräten koppelbar – vor allem nicht nur mit Rauchmeldern, sondern auch Hitzemeldern von Bavaria. Er ist für Räume mit max. 20-40 m² ausgelegt. Die Batterien sind auswechselbar und der Testschalter befindet sich praktischerweise außen. Die Funkeinbindung funktioniert gut und auch durch eine schnelle Montage zeichnet sich dieser Smart Rauchmelder aus: Sie können ihn mit einem etwas instabilen Magnethalter oder durch Bohren befestigen. Bei einem Alarm leuchtet beim auslösenden Gerät ein rotes Lämpchen, sodass Sie auch bei einem Fehlalarm schnell den richtigen Rauchmelder zum Abschalten finden.

 

1.2 Smart Rauchmelder von FlammEx

Der Brandschutz-Hersteller FlammEx hat mit diesem Smart Rauchmelder ein zuverlässiges Gerät entwickelt. Für den Betrieb braucht das Gerät nur eine Batterie und der Testknopf befindet sich gut erreichbar außen. Die Montage benötigt etwas Fingerspitzengefühl. Ein weiteres Manko ist, dass der Rauchmelder zusammen mit dem Funkmodul doch relativ groß ausfällt. Der Funk-Rauchmelder glänzt jedoch durch eine recht hohe Reichweite. Bei einem Fehlalarm muss aber die Leiter geholt werden, denn nur durch ein Herausnehmen der Batterien kann der Alarm manuell abgestellt werden.

 

1.3 Rauchmelderset von mumbi

Bei mumbi bekommen Sie für einen vergleichsweise günstigen Preis direkt vier Funk-Rauchmelder geliefert. Es können bis zu 15 Smart Rauchmelder miteinander gekoppelt werden. Optional gibt es auch Hitzemelder, Wassermelder und Kohlenmonoxidmelder im Sortiment. Die Montage erfolgt durch Magnethalter oder Anbohren. Auch die Bedienung ist leicht und verständlich. Bei einem Fehlalarm müssen Sie bei diesem Gerät leider die Batterien aller Rauchmelder herausnehmen. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Batterien auch relativ häufig ausgetauscht werden müssen.

 

1.4 Home Control Rauchmelder von Devolo

Mit dem Home Control Rauchmelder hat Devolo einen echten Smart Rauchmelder herausgebracht. Der Devolo-Rauchmelder kann nämlich mit anderen Home Control Bausteinen – auch von anderen Herstellern – verbunden werden: Zum Beispiel können bei einem Alarm die Lichter im Haus angeschaltet werden. Die Einrichtung des Smart Home Systems fällt relativ kompliziert aus. Alarmiert werden die Bewohner akustisch sowie optisch und sogar per SMS, E-Mail oder App, die für iOS und Andriod kompatibel ist. Die SMS-Option ist jedoch nicht kostenlos, sondern erfordert ein Service-Paket. Bei einem Fehlalarm ist ein Abschalten über die App leider nicht möglich, sondern Sie müssen das Gerät manuell per Tastendruck abstellen. Außerdem fehlt die Möglichkeit der Kopplung mit anderen Rauchmeldern, was bei einem Smart Rauchmelder doch verwundert.

 

1.5 Funk-Rauchmelder von Bosch

Auch wenn das Großunternehmen Bosch im Bereich Handwerk und Küchenmaschinen sehr erfolgreiche Produkte produziert, so ist sein Funk-Rauchmelder eher im Mittelfeld einzuordnen. Preislich unterscheidet er sich nicht von anderen Herstellern. Es wurden jedoch zahlreiche Fehlalarme gemeldet. Daraufhin hat Bosch die Software überarbeitet. Dadurch sollten sich hoffentlich bald auch zufriedenere Kunden melden. Instabil ist außerdem die Funkverbindung zwischen den Geräten. Daher sollten Sie regelmäßig kontrollieren, ob alle Geräte verbunden sind. Positiv zu bewerten, ist die einfache Montage sowie das automatische Einschalten von Notbeleuchtung bei Alarm.

 

1.6 Smart Rauchmelder von RWE

Mit seiner Smart Home-Reihe wagt sich der Energiekonzern RWE in neue Gefilde. Dabei ist auch ein Smart Rauchmelder entstanden. Die Funktionen hören sich erst mal vielversprechend an: Verbinden mit anderen Rauchmeldern, in Kombination mit Bewegungsmeldern auch als Alarmanlage nutzbar, Notstrombeleuchtung und Benachrichtigung über Mail oder SMS. Zunächst ist die schnelle und einfache Montage sowie Inbetriebnahme des Rauchmelders zu loben. Ein großes Manko sind jedoch regelmäßige Fehlalarme. Um diesen abzustellen, müssen Sie in der zugesendeten Mail nachschauen, welcher der ausgelöste Rauchmelder ist und diesen abschalten. Als Alarmanlage funktioniert der Smart Rauchmelder gut, als Rauchmelder jedoch würden wir uns über ein Update der Software freuen.

 

2. Wie funktioniert ein Rauchmelder?

2.1 Der klassische Rauchmelder

Die Aufgabe eines Rauchmelders besteht darin, einen Brand zu erkennen und auf diesen aufmerksam zu machen. Dabei hat vor allem die Früherkennung eine hohe Priorität. Ein Rauchmelder soll einen Brand möglichst in seinen Anfängen bemerken, bevor eine lebensgefährliche Situation für die Bewohner entsteht. In privaten Haushalten werden meist batteriebetriebene Feuermelder installiert. Klassische Rauchmelder erkennen den Brand am Rauch, den sie in ihrer Messkammer registrieren können. Dabei gibt es unterschiedliche Systeme:

Optischer/ fotoelektrischer Rauchmelder: Dieser Rauchmelder sendet in seiner Messkammer regelmäßig Lichtstrahlen aus, die normalerweise nicht die angebrachte Fotolinse erreichen. Tritt jedoch Rauch in das Gerät, werden die Lichtstrahlen gestreut und so auf die Fotolinse abgelenkt. Das löst wiederum den lauten Alarm aus. Optische Rauchmelder reagieren vor allem auf kalten Rauch, der bei einem Brand bereits sehr früh entsteht. Auf leichten Rauch, wie zum Beispiel der von Zigaretten, reagieren sie nicht und verhindern dadurch Fehlalarme. Trotzdem sind sie in der Küche oder dem Badezimmer nicht zu empfehlen, da hier schnell ein Alarm ohne tatsächlichen Brandherd entstehen kann.

Lasermelder: Der Lasermelder funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der optische Rauchmelder, hat aber statt einer Leuchtdiode eine Laserdiode eingebaut. Die Messung wird dadurch verfeinert und es kann schneller eine Rauchentwicklung erkannt werden.

Ionisationsrauchmelder: Ionisationsrauchmelder sind nicht für den privaten Haushalt einsetzbar. Während sie in Nordamerika noch in vielen Haushalten zu finden sind, unterliegen sie in Europa der Strahlenschutzverordnung, da sie ein schwach radioaktives Präparat enthalten. Ionisationsrauchmelder senden Alpha-Strahlen aus, die die Luft in einer Messkammer ionisieren. Dadurch ist ein Stromfluss zu messen. Dieser wird verringert, wenn Rauchpartikel eindringen. Mit dieser Methode können selbst „unsichtbare“ Partikel erkannt werden.

 

2.2 Alternativen zum klassischen Rauchmelder

RauchgasmelderWärmemelderFlammenmelder
Rauchgasmelder messen die Konzentration von Verbrennungsgasen in der Luft. Sobald Gase wie Kohlenstoffdioxid einen kritischen Wert erreichen, wird der Alarm ausgelöst. Gerade für Küchen und Werkstätten eignet sich dieser Feuermelder besonders gut.
Diese Feuermelder messen wie der Name bereits sagt nicht die Rauch-, sondern die Temperaturentwicklung. Ein Beispiel für Wärmemelder sind lineare Thermomelder. In einem Kabel wird dabei kontinuierlich Strom erzeugt. Steigt die Umgebungstemperatur, verringert sich der Stromfluss. Erkennt der Wärmemelder ein extremes Absinken des Stromflusses, wird der Alarm ausgelöst.
Flammenmelder können über Sensoren das Farbspektrum von Flammen erkennen. Eine Feinabstimmung verhindert Fehlalarme, die sonst durch den Blitz von Kameras oder anderen Lichtquellen im ultravioletten und infraroten Bereich ausgelöst werden könnten.

 

3. Smart Rauchmelder für Gehörlose und Hörgeschädigte

Die meisten Rauchmelder machen mit einem lauten Alarmton auf einen Brand aufmerksam. Dieser nützt jedoch nichts, wenn der Bewohner hörgeschädigt ist. Hier gibt es unterschiedliche Alternativen, bei denen die Rauchmelder stark visuell vor Gefahr warnen, zum Beispiel durch helle Blitzlichter. Stroboskop-Licht wird sogar im Schlaf gut wahrgenommen. Alternativ dient auch der Vibrationsalarm dem Alarmieren von Hörgeschädigten. Es gibt Kissen, die diese Vibrationsmeldung integriert haben und den Schlafenden wach rütteln. Hier eignen sich auch gut die Smart Rauchmelder, die mit dem Handy verbunden sind und im Brandfall auf dieses ein Signal senden.

Rauchmelder-Systeme für Hörgeschädigte müssen sogar von der Krankenkasse bezahlt werden. Das beschloss das Bundessozialgericht im Jahr 2014, nachdem ein Gehörloser gegen seine Krankenkasse klagte.

 

4. Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Rauchmelder erhalten Sie im Laden wie auch im Internet, wobei hier die Auswahl natürlich wesentlich größer ist. Preislich sind Sie online besser aufgehoben, da Sie hier die Geräte meist etwas günstiger bekommen. Vor dem Kauf sollten Sie sich genau überlegen, welche Ansprüche Sie an den Rauchmelder haben. Insbesondere beim Smart Rauchmelder sollte dieser auch mit den anderen Geräten kompatibel sein. Wir haben für Sie Kriterien zusammengestellt, an denen Sie sich bei einem Kauf orientieren können.

Zertifizierung
Seit 2008 dürfen in Deutschland nur noch Rauchmelder verkauft werden, die nach DIN 14604 zertifiziert sind und damit das CE-Siegel tragen. Dieses Siegel versichert, dass ein Rauchmelder folgende Mindestleistungsmerkmale erfüllt:

  • Rauch muss von allen Seiten in die Messkammer eindringen können. Die Einlassöffnungen dürfen dabei max. 1,3mm groß sein, damit Schmutz und Insekten nicht eindringen können.
  • Der Alarmton muss in drei Metern Entfernung immer noch mind. 85 dBA aufweisen.
  • Mindestens 30 Tage vor einem nötigen Batteriewechsel, muss der Rauchmelder mit einem wiederkehrenden Warnsignal auf diesen hinweisen.
  • Es muss ein Knopf zur Funktionsüberprüfung vorhanden sein.

Zudem gibt es mit dem „Q“ noch ein unabhängiges Qualitätszeichen. Es steht für Rauchmelder mit erweiterter Qualitätsprüfung, das heißt:

  • Geprüfte Langlebigkeit
  • Reduktion von Falschalarmen
  • Erhöhte Stabilität
  • Fest eingebaute Lithium-Batterie

 

Das richtige Rauchmelder-System
Wie bereits im ersten Kapitel beschrieben, funktionieren Rauchmelder nach unterschiedlichen Systemen und eignen sich dadurch besser oder schlechter für bestimmte Räume. In Schlaf- sowie Wohnräumen bietet sich der klassische Rauchmelder mit Leucht- oder Laserdioden an. In Bad, Küche und Werkstatt eignen sich Multikriterien-Melder, die Rauch und Hitze registrieren können. Bei diesen Geräten können Sie zum Beispiel während des Kochens die Raucherkennung deaktivieren und einen Fehlalarm verhindern. Es können aber auch einfache Hitzemelder genutzt werden.

 

Batterie und Haltbarkeit
Sie können sich entscheiden zwischen Rauchmeldern, bei denen man regelmäßig die Batterie auswechseln muss und solchen, die nur einmalig eine Lithium-Batterie benötigen und damit zehn Jahre laufen. Nach diesem Zeitraum müssen alle Rauchmelder – egal mit welcher Batterieform -ausgetauscht werden.

Die Haltbarkeit eines Rauchmelders ist vor allem von seinem Sensor abhängig, da dieser mit der Zeit verschmutzt. Durch regelmäßiges Absaugen des Feuermelders können Sie dieses Verstauben verlangsamen. Moderne Rauchmelder rechnen diesen Faktor mit ein und regulieren über die Jahre die Empfindlichkeit des Sensors. Trotzdem steht fest: Je älter ein Rauchmelder ist, desto anfälliger wird er für Fehlalarme. Daher gilt die Faustregel, dass man seine Rauchmelder alle zehn Jahre austauschen sollte.

 

Vernetzbarkeit
Wenn eine große Wohnfläche oder mehrere Etagen vorhanden sind, sollten Sie sich im besten Fall Funk-Rauchmelder anschaffen. Diese sind miteinander verbunden. Wird ein Rauchmelder ausgelöst, reagieren alle Rauchmelder im Haus mit einem Alarm. In jeder Etage sollte sich ein Rauchmelder im Flur sowie weitere in Schlafzimmern, auf dem Dachboden und im Keller befinden.

Funk-Rauchmelder sind jedoch auch teurer als normale Geräte. Die Anschaffung lohnt sich vor allem bei sehr schalldichten Türen und Wänden, bei denen das Risiko besteht, dass Sie den Alarm in einem anderen Raum überhören.

 

Montagemöglichkeiten
Die stabilste Möglichkeit einen Rauchmelder zu befestigen, ist ihn an die Decke zu schrauben. Alternativen dazu bieten Magnetklebepads oder Gelpads. Diese werden einfach an die Decke geklebt und man kann den Rauchmelder daran festdrücken. Die Pads halten jedoch nur an glatten Oberflächen. Damit ersparen Sie sich das lästige Bohren über Kopf. Zu beachten ist jedoch, dass es diese Montagemöglichkeit nicht für jedes Gerät gibt.

 

Bedienung
Die meisten Rauchmelder zeigen durch ein regelmäßiges Blinken an, dass sie betriebsbereit sind. Dieses kann im Schlafzimmer jedoch störend sein. Daher gibt es Geräte, die nachts ihr Licht dämmen. Trotz des automatischen Lichtsignals sollten Sie auch regelmäßig den Knopf zur Funktionsüberprüfung nutzen, um zu testen, ob das Gerät im Brandfall auch wirklich vor Gefahr warnt. Am besten suchen Sie sich von vorneherein einen Rauchmelder aus, dessen Funktionstaste sich außen befindet. So ersparen Sie sich lästiges Hinaufklettern, sondern können direkt vom Boden aus die Taste drücken.

 

5. Die richtige Montage

Ein Rauchmelder kann seine Funktion nur erfüllen, wenn er auch richtig angebracht wurde. Der erste Faktor ist die richtige Positionierung. Der Feuermelder sollte mittig an der Decke im Raum montiert werden. Auch bei Dachschrägen sollten Sie bestenfalls eine waagerechte Position finden, zum Beispiel an einem Dachbalken. Gibt es keine Möglichkeit dazu, sollte der Rauchmelder 50 cm unterhalb der Dachspitze installiert werden. Allgemein sind Rauchmelder nur auf Räume mit einer Deckenhöhe bis zu sechs Metern ausgelegt.

Außerdem sollte der Rauchmelder in alle Richtungen mind. 50 cm Abstand zu anderen Gegenständen haben, um eine gute Luftzirkulation zu ermöglichen. Auch Zugluft schadet der Funktionalität.

 

6. Smart Rauchmelder

Zunehmend gibt es Rauchmelder, die sich nicht nur mit mehreren Rauchmeldern, sondern auch mit anderen Geräten im Haushalt verknüpfen lassen. Dadurch lassen sie sich perfekt ins neue Smart Home integrieren. Zunächst sind diese Smart Rauchmelder mit dem Handy verbunden. Sollten Sie beim Einkaufen oder im Urlaub sein, werden Sie in Form eines Anrufs über den Feueralarm informiert. Reagiert man nicht darauf, kann automatisch die Feuerwehr benachrichtigt werden. Einige Hersteller planen sogar eine Vernetzung mit den Nachbarn, sodass diese ebenfalls schnell zur Hilfe kommen können.

Auch der Batteriestatus kann über die Smart Home App auf dem Smartphone oder Tablet abgerufen werden. Hier sollten Sie jedoch auf die Kompatibilität der Betriebssysteme achten. Manche Apps funktionieren nur auf iOS. Ein weiteres Gadget einiger Smart Rauchmelder ist die Verknüpfung mit anderen Geräten im Smart Home System. So werden bei einem Alarm Jalousien geöffnet und das Licht im gesamten Haus angeschaltet. Das erleichtert eine schnelle und sichere Evakuierung.

Viele Smart Rauchmelder sind richtige Alleskönner
Sie erkennen nicht nur Rauch, sondern messen auch Luftfeuchtigkeit, Temperatur und sogar Pollenbelastung. Manche Hersteller fassen alle Produkte im Smart Home in einer App zusammen, sodass man hier Rauchmelder, aber auch Lichter im Haus anwählen kann.

Wer ein Fan von Home Automation ist, sich aber auch Gedanken um seine Home Security macht, dem kann man Smart Rauchmelder nur empfehlen.

 

7. FAQ

7.1 Für wen gilt die Rauchmelderpflicht?

Die Rauchmelderpflicht gilt für alle Bundesländer außer Sachsen, Berlin und Brandenburg. Demnach müssen in Schlafzimmern und angrenzenden Fluren Rauchmelder angebracht werden. Grundsätzlich ist der Eigentümer der Immobilie für die Erstanbringung verantwortlich. Neue Gebäude müssen direkt mit Rauchmeldern ausgestattet werden, während ältere Objekte noch mehrjährige Fristen haben. Aber auch wer nicht von der Rauchmelderpflicht betroffen ist, sollte sich für die eigene Sicherheit über die Anschaffung von Rauchmeldern Gedanken machen.

 

7.2 Reagieren Rauchmelder bereits auf Zigaretten?

Rauchmelder sind darauf ausgelegt, erst bei einer größeren Rauchentwicklung zu reagieren. Da Zigarettenrauch sehr fein ist, sollte das Gerät hier nicht ausschlagen. Es ist auch davon abhängig, wie viele Zigaretten geraucht werden und wie sensibel der Sensor ist, ob ein Rauchmelder einen Fehlalarm sendet. Zigarren und Shishas provozieren eher einen Fehlalarm, da sie einen gröberen Rauch produzieren.

 

7.3 Wo sollen Sie Rauchmelder anbringen?

Rauchmelder sollten in allen Schlafzimmern sowie Fluren angebracht werden. Sie sollten immer möglichst mittig im Raum an der Decke montiert werden. In Küche und Bad sind sie aufgrund des vielen Dampfs, der hier entsteht, nicht zu empfehlen. Dort wären Hitzemelder eine gute Alternative.

 

7.4 Wann müssen Sie beim Rauchmelder die Batterien wechseln?

Bei Longlife-Batterien mit einer Lithium-Batterie müssen Sie die Batterien nie austauschen, sondern nur das gesamte Gerät nach zehn Jahren. Bei Rauchmeldern mit auswechselbaren Batterien zeigen diese mind. 30 Tage bevor die Batterien leer sind an, dass diese ausgetauscht werden müssen. Das kann schon nach einem Jahr oder auch erst nach mehreren Jahren der Fall sein. Das variiert von Produkt zu Produkt.

 

7.5 Muss ein Rauchmelder regelmäßig überprüft werden?

Jeder Rauchmelder muss mindestens einmal im Jahr überprüft werden. Wer diese Überprüfung vornimmt, ist jedoch nicht gesetzlich vorgeschrieben. Theoretisch kann jeder Mieter seine Rauchmelder selber durch die Funktionstaste überprüfen. Häufig übernimmt der Schornsteinfeger jedoch die Überprüfung.

 

7.6 Wer zahlt bei einem Fehlalarm des Rauchmelders?

Grundsätzlich zahlt die Kommune, wenn ein Bürger aus gutem Willen die Feuerwehr alarmiert. Konkret gibt es jedoch keine gesetzliche Regelung zu diesem Fall.