Smart Home Bewegungsmelder

Smart Home Bewegungsmelder – ihm entgeht nichts

Smart Home Bewegungsmelder registrieren jede Bewegung in Ihrem Smart Home. Sie können in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden, meist jedoch in der Home Security. Ein Bewegungsmelder erleichtert einem den Alltag und Energie sparen kann man mit ihm sogar auch. Wir informieren Sie in unserem Smart Home Bewegungsmelder Test – 2015 über unterschiedliche Bewegungsmelder und helfen Ihnen, die richtige Kaufentscheidung zu treffen.

1. Produkte im Test

1.1 Smart Home Bewegungsmelder von Devolo

Der Smart Home Bewegungsmelder von Devolo lässt sich mit dem Devolo Home Control System koppeln und somit problemlos mit weiteren Produkten vernetzen. Durch einen Temperatursensor kann das Gerät sogar zwischen Menschen, Tieren und Objekten unterscheiden.  Der Hund, der allein Zuhause ist, löst also keinen Alarm aus. Wenn jedoch jemand einbricht, werden Sie per App alarmiert. Mithilfe der Z-Wave-Technologie wird man über alle Ereignisse in Echtzeit informiert. Die Benachrichtigung per SMS wird jedoch nach 15 Benachrichtigungen kostenpflichtig. Ansonsten besticht der Bewegungsmelder durch sein unauffälliges Design, wodurch er kaum auffällt.

 

1.2 Telekom Bewegungsmelder für Innen- und Außenbereich

Auch die Telekom bietet für ihr System Smart Home Bewegungsmelder für den Innnen-und Außenbreich, die sich nahtlos mit anderen Telekom Smart Home-Geräten verbinden lassen. Auch dieser Melder informiert Sie per App über Aktivitäten. Außerdem kann man manuell verschiedene Empfindlichkeiten einstellen und Profile konfigurieren. Durch den Unterkriechschutz hat das Gerät eine 360°-Sicht auf seine Umgebung.

 

1.3 RWE Bewegungsmelder für Innen- und Außenbereich

RWE hält für das eigene System passende Bewegungsmelder für den Innen- und Außenbereich bereit. Dafür benötigt man jedoch die RWE SmartHome Zentrale um den Smart Home Bewegungsmelder nutzen zu können. Hier haben Sie die Wahl, ob Sie den Bewegungsmelder lieber per App oder mit einer Fernbedienung steuern wollen. Der Bewegungsmelder ist ansprechend designt und bietet in den Bereichen Sicherheit, Komfort und Energieersparnis Vorteile.

 

1.4 Bewegungsmelder von Everspring

Smart Home Bewegungsmelder gibt es ebenfalls von Everspring auf Basis des Z-Wave Systems.

 

1.5 Gigaset Bewegungsmelder

Auch Gigaset hat einen Smart Home Bewegungsmelder entwickelt. Dieser funktioniet jedoch nur in Verbindung mit dem Starter Kit. Über die App bekommt man immer den derzeitigen Status im Zuhause vermittelt. Ein Aktivitätenprotokoll zeichnet detailliert auf, welche Bewegungen über den Tag registriert wurden. Außerdem kann man auf Alltagssituationen angepasst konfigurieren, worüber man benachrichtigt werden möchte. Zum Beispiel, wenn niemand Zuhause ist, dass natürlich jede Bewegung gemeldet wird, während in der Mittagsschlafzeit nur Bewegungen im Kinderzimmer registriert werden. Leider bestehen immer wieder mal Probleme bei der Serververbindung.

 

2. Wie funktioniert ein Bewegungsmelder?

Smart Home Bewegungsmelder brauchen elektrische Sensoren, mit denen sie Bewegungen in ihrer Umgebung registrieren. Die Registrierung wird dann an eine Alarmanlage oder Beleuchtung weitergegeben. Es gibt unterschiedliche Typen von Bewegungsmeldern, die mit verschiedenen Techniken funktionieren.

Infrarot Bewegungsmelder/ PIR: Bewegungsmelder, die die Infrarottechnik nutzen, erkennt man an der Abkürzung PIR, was Passiv-Infrarot-Melder bedeutet. Das Gerät reagiert auf Wärmestrahlung, die von Menschen, Tieren, Kraftfahrzeugen oder ähnlichem kommt. An der Vorderseite des Bewegungsmelders befindet sich eine kleine Kuppel: Dort befindet sich der Sensor. In die Kuppel sind Linsen eingelassen, die Infrarotlicht sammeln. Sie können individuell einstellen, wie empfindlich der Bewegungsmelder sein soll, also wie viel Infrarotlicht eingesammelt und weitergeleitet wird. Durch Glas oder Wände ist bei dieser Technik jedoch leider keine Bewegungsmeldung möglich. Dieser Bewegungsmelder kommt gerne bei Wildkameras zum Einsatz.

Radar-Bewegungsmelder: Dieser Bewegungsmelder strahlt dauerhaft Energie ab, die von der Umgebung reflektiert wird. Stellt er eine Veränderung dieser Reflexion fest, reagiert er. Dieser Melder kann aber sogar Bewegungen durch Glas oder Holz wahrnehmen. Dadurch, dass er im Gegensatz zur Infrarottechnik temperaturunabhängig misst, ist der Radar-Bewegungsmelder auch nicht so empfindlich gegenüber extremen Temperaturen.

Bewegungsmelder mit Kamera: Dieser Typ von Bewegungsmeldern ist in der Sicherheitstechnik sehr beliebt. Meist sind sie bereits in Überwachungskameras integriert und starten die Videoaufnahme, wenn sie eine Bewegung registrieren.

 

3. Wo der Bewegungsmelder zum Einsatz kommt

Lange Zeit wurden Bewegungsmelder nur im Außenbereich eingesetzt, mittlerweile sind sie aber auch innen anzutreffen. Im Bereich Sicherheit spielte der Smart Home Bewegungsmelder immer schon eine große Rolle. Er wird mit der Alarmanlage verbunden, sodass sofort Alarm ausgelöst wird, wenn eine Bewegung registriert wird. In Firmen, aber auch für Privathaushalte bietet sich der Bewegungsmelder an, um auf unerwartete Gäste aufmerksam gemacht zu werden. Koppelt man den Smart Home Bewegungsmelder an die Beleuchtung, wird bei einem Einbruch auch das Licht im gesamten Gebäude eingeschaltet, was eine weitere Abschreckungsmaßnahme ist. Mit einem Bewegungsmelder verbundene Beleuchtung kann auch ohne eine Alarmanlage bereits hilfreich sein. Zum Beispiel können Sie sie im Garten anbringen. Einbrecher werden dadurch oft verschreckt und Sie oder Nachbarn bekommen schnell mit, wenn sich jemand nachts draußen herumtreibt.

In vielen Bereichen praktisch
Smart Home Bewegungsmelder tragen nicht nur zur Sicherheit, sondern auch zum Komfort bei. Und im besten Fall kann man dabei sogar noch Geld sparen.

Smart Home Bewegungsmelder in Kombination mit Beleuchtung sind aber nicht nur bei der Home Security relevant, sondern vereinfachen sogar Ihren Alltag und sparen Energie. Zum Beispiel können Sie einen Bewegungsmelder im Hausflur installieren, der automatisch das Licht anschaltet, wenn er Bewegung registriert. Wenn man die Hände voll hat, muss man keinen Schalter mehr drücken und auch Fremde müssen sich nicht im Hausflur auf die Suche nach dem Lichtschalter machen. Vor allem wird das Licht so effektiv genutzt. Auf mehreren Etagen muss nur die Lampe dort brennen, wo sich gerade auch jemand befindet. Auch im Büro, in Räumen wie der Küche oder den Toiletten, bietet sich ein Smart Home Bewegungsmelder an: Niemand kann mehr vergessen, das Licht auszumachen und es geht nur an, wenn die jeweiligen Räumlichkeiten gerade wirklich genutzt werden.

 

4. Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Für den Privatgebrauch werden meist Geräte mit der Infrarottechnik genutzt. Aber es gibt natürlich noch mehr Kriterien, auf die Sie beim Kauf achten sollten. Wir haben die wichtigsten für Sie gesammelt.

Montage
Smart Home Bewegungsmelder werden entweder an der Decke oder der Wand befestigt, darauf sollten Sie auch bei der Anschaffung achten. Ein Vorteil bei Deckenmeldern ist, dass die eine 360°-Sicht haben. So können sie den gesamten Raum überwachen. Bei besonders hohen Räumen bietet sich diese Lösung jedoch nicht an, da der Melder dadurch weniger empfindlich ist. Auch bei langen und schmalen Räumen kann es zu Problemen kommen. Wandmelder haben diese Probleme dagegen nicht und können häufig wie Lichtschalter in die Wand eingebaut werden, sodass sie kaum zu sehen sind.

Zeiteinstellung
Beim Bewegungsmelder kann man einstellen, in welchen Abständen der Sensor aktiviert werden kann. Die meisten Geräte haben ein Zeitfenster zwischen fünf und fünfzehn Sekunden.

Reichweite
Die Reichweite variiert von Gerät zu Gerät. Die meisten Smart Home Bewegungsmelder haben eine Reichweite von zehn bis zwanzig Metern. Sie sollten vor der Anschaffung bedenken, wie groß der Erfassungsbereich sein sollte. Es gilt jedoch die Faustregel: Je größer der bewachte Bereich, desto höher auch die Anfälligkeit für Fehlauslöse.

Funk-Bewegungsmelder
Wir empfehlen den Kauf von Funk-Bewegungsmeldern. Diese sind sicherer gegen Manipulation und man spart sich das Verlegen von Kabeln.

Stromverbrauch
Der Stromverbrauch sollte ein wichtiges Kriterium beim Kauf sein. Vergessen Sie nicht, dass der Smrt Home Bewegungsmelder den ganzen Tag über Strom braucht. Und schließlich wollen Sie ja nicht, dass der gesparte Strom durch den Bewegungsmelder direkt wieder eingezogen wird. Für draußen sind Solar-Bewegungsmelder eine tolle Alternative.

 

5. Smart Home Bewegungsmelder

Der Smart Home Bewegungsmelder hat gegenüber seinen normalen Kollegen einige Vorteile. Er kann zum Beispiel über eine App gesteuert werden – keine mühsame Aufteilung mehr, wer die begrenzten Elektrochips bekommt und auch eine Kontrolle außerhalb von Zuhause ist möglich. Jeder aus der Familie oder der Firma kann Zugriff auf den Bewegungsmelder beziehungsweise die Alarmanlage haben. Außerdem wird bei der Registrierung einer Bewegung nicht nur die eventuelle Alarmanlange ausgelöst, sondern ebenfalls ein Alarm aufs Handy geschickt. Auch die Vernetzung mit anderen Smart Home-Geräten ist sinnvoll und unkompliziert.

 

6. FAQ

6.1 In welcher Höhe soll der Bewegungsmelder befestigt werden?

Die optimale Höhe liegt meist zwischen 2 und 2,5 Meter. Sie können Ihn auch höher hängen, aber sollten bedenken: Je höher der Bewegungsmelder hängt, desto weniger sensibel reagiert er.

 

6.2 Gibt es rechtliche Grundlagen zum Thema Bewegungsmelder?

Bewegungsmelder sind wesentlich unproblematischer als zum Beispiel Überwachungskameras. Sie unterliegen keinen bestimmten Richtlinien. Anders ist das bei Bewegungsmeldern mit Kamera. Da gelten die gleichen Regeln wie bei Überwachungskameras.

 

6.3 Was ist der Unterkriechschutz?

Alte Bewegungsmelder konnten oft den Bereich unter ihnen nicht abdecken. Mit dem Unterkriechschutz können nun auch tote Bereiche überwacht werden.