Smart Home im Jahr 2016

Smart Home im Jahr 2016

Das Smart Home ist kein Zukunftstraum mehr, in Deutschland steht es kurz vor dem Durchbruch. Es werden immer schneller und mehr Produkte auf den Markt gebracht.

Das Marktforschungsinstitut GfK hat in einer Umfrage herausgefunden, dass 43 Prozent der Deutschen Internutzer glauben, dass Smart Home-Technologien in den nächsten Jahren immer größeren Einfluss haben werden. Der Bereich stößt auf großes Interesse in der Bevölkerung, vor allem in den Bereichen Sicherheit, Energie und Beleuchtung sowie Entertainment. Ein großes Hindernis für die Anschaffung seien jedoch Sorgen bei dem Datenschutz und die Furcht vor hohen Anschaffungskosten.

Laut einer Studie vom Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. nutzen bereits 30 Prozent der 1017 Befragten Smart Home-Technologien. Circa die Hälfte hätte zumindest Interesse daran. Bis zum Jahr 2020 soll sich daher die Zahl der vernetzten Häuser verdreifachen und somit in einer Millionen Haushalte Smart-Technologien zu finden sein, sagt der ZVEH. Vor allem für Senioren würden die neuen Technologien Erleichterung bringen und ihnen helfen, trotz körperlicher Beeinträchtigungen ein selbstständiges Leben zu führen.

Auch auf der CES Anfang des Jahres in Las Vegas war das Smart Home eines der Hauptthemen. Samsung präsentierte direkt mehrere neue Smart Geräte, wie etwa einen Kühlschrank. Die DSP Group kündigte sogar einen neuen IoT-Service auf der Basis von ULE an. Dieser soll sich selbst installieren, eine große Reichweite haben und störungsfrei funktionieren. Weiterhin ein Problem bleibt die Kompatibilität zwischen verschiedenen Anbietern. Daher müssen die Hersteller weiter an Kooperationen arbeiten und offene Schnittstellen bieten.

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