Datenschutz im Smarthome mit Protonet ZOE

Datenschutz im Smarthome mit Protonet ZOE

Ein smartes zu Hause bietet viele Vorteile. Dass dabei auch eine Menge Daten erzeugt und verarbeitet werden, sollte man nicht außer Betracht lassen. Dabei setzen viele Hersteller auf eine Verarbeitung in eigenen Cloud System, was nicht immer dem Verständnis von Datenschutz gerecht wird. Spezielle amerikanische Unternehmen neigen dazu, ein Maximum an Daten zu sammeln und kommerziell zu verwerten.

Einen Gegenentwurf dazu hat nun das Hamburger Start-Up Protonet vorgestellt, dass von sich nach erfolgreichen Finanzierungsrunden in der Crowd mit eigenen Produkten zu Home-Cloud Servern von sich Reden machte. Zu den bereits bestehenden Produktsortiment gesellte sich nun mit ZOE ein Produkt für das Smart zu Hause, bei dem Datenschutz im Vordergrund steht.

 

ZOE fundiert zu Hause als Hub, mit dem man verschiedene an das System angeschlossen Geräte steuern kann. Als Ergänzung zu dem ZOE Hub, welches sich per Sprache bedienen lässt und über LEDs Rückmeldungen gibt, kann man zusätzlich für einzelne Räume sogenannte Voice Drops kaufen. Diese ermöglichen eine dezidierte Steuerung von Smart Home Geräten für einzelne Räume. Das System ist programmierbar, lernfähig, und lässt sich nahtlos in das eigene Home Server System von Protonet einbinden. Es ist zu den verbreiteten Funkstandarstandards WiFi, Bluetooth sowie Z-Wave kompatibel. Dadurch lassen sich zum Beispiel Geräte von Nest oder Philips Hue-Serie mit dem System nutzen. Zudem kann man die Vorderseite des Gerätes individualisierbarer Klebe Folie an den Einrichtungsstil zu Hauses anpassen.

 

Erfolgreiche Finanzierung in der Crowd

Das Unternehmen derzeit auf der Plattform Indiegogo.com Kapital, um das Gerät zu produzieren. Die Finanzierungsschwelle von 100.000 $ wurde bereits deutlich überschritten, so dass die Produktion gesichert ist. Für datenschutzbewusster Smart Home Liebhaber, stellt dieses Produkt Konzept eine interessante Alternative zu den derzeit am Markt erhältlichen Produkten dar. Das ZOE Hub ist ab 169 $. In Kombination mit Voide Drops kostet es um die 250 $.

 

Protonet Zoe from Protonet on Vimeo.

D-Link Wassersensor schützt Ihr Smart Home vor Wasserschaden

D-Link Wassersensor schützt Ihr Smart Home vor Wasserschaden

Austretendes Wasser kann Ihren elektrischen Geräten und Ihrer Wohnung ganz schön zusetzen. Davor war bisher auch das Smart Home nicht gefeit. D-Link bringt nun einen WLAN Wassersensor heraus, der zukünftig Ihr Smart Home vor einem Wasserschaden schützen soll.

D-Link schützt Ihr Smart Home nun vor Wasserschaden. Der Hersteller hat den WLAN Wassersensor DCH-S160 herausgebracht, der Schäden über Sensoren erkennt und meldet. Platzt zum Beispiel der Schlauch an der Waschmaschine oder läuft das Aquarium aus, alarmiert Sie der Wassersensor über einen lauten Alarm oder schickt eine Push-Benachrichtigung an Ihr Handy oder Tablet. Der Wassersensor verhindert zwar kein Austreten von Wasser, kann aber größere Schäden vermeiden.

Der DCH-S160 wird innerhalb weniger Minuten installiert. Man muss das System einfach per Steckdose anschließen und das 50cm lange Sensorkabel auf den Boden legen. Das Paket enthält auch ein Verlängerungssystem, falls ein halber Meter nicht reicht. Schon ist der Wassersensor aktiv. Kommt der Sensor mit Wasser in Kontakt, schlägt das System Alarm. Um eine Benachrichtigung aufs Smartphone zu bekommen, müssen Sie das Gerät mit dem WLAN verbinden.

Der Wassersensor kann mit weiteren Geräten aus der dlink-Reihe kombiniert werden, zum Beispiel der Alarmanlage oder der Kamera.

Der D-Link Wassersensor DCH-S160 ist bereits jetzt erhältlich und kostet rund 60 Euro.

Smart Home mit intelligentem Würfel steuern

Smart Home mit intelligentem Würfel steuern

Auf der Zuliefermesse für Möbelindustrie und Innenausbau wurde nun der „Magic Cube“ präsentiert. Was dieses kleine Gerät mit Sensoren und Funk alles kann.

Die meisten Hersteller setzen auf eine Smart Home-Steuerung per App oder Fernbedienung. ASM SyncroTec hat sich da eine andere Lösung überlegt: den „Magic Cube“. Der Würfel ist mit beliebigen Würfeln bedruckt, die zum Beispiel für Lichtszenen stehen könnten. Je nachdem auf welcher Seite der Würfel liegt, stellt er die gewünschte Beleuchtung ein.

Über Sensoren kann der intelligente Würfel sogar erkennen, ob er links oder rechts herum gedreht wird. Darüber könnte sich dann beim Lichtbeispiel die Helligkeit regulieren lassen. Über Kreisbewegungen können Farben eingestellt werden. Die Hersteller demonstrierten sogar, wie der Würfel sogar für mehrere Geräte genutzt werden kann.

Das ganze System funktioniert über drei Sensoren sowie einen Funkchip. Über diesen werden Daten an eine Steuerzentrale gesendet.

Der Vertrieb wird von D-Beschlag und ASM übernommen. Schon im Sommer soll der „Magic Cube“ auf den Markt kommen.

Smart Home im Jahr 2016

Smart Home im Jahr 2016

Das Smart Home ist kein Zukunftstraum mehr, in Deutschland steht es kurz vor dem Durchbruch. Es werden immer schneller und mehr Produkte auf den Markt gebracht.

Das Marktforschungsinstitut GfK hat in einer Umfrage herausgefunden, dass 43 Prozent der Deutschen Internutzer glauben, dass Smart Home-Technologien in den nächsten Jahren immer größeren Einfluss haben werden. Der Bereich stößt auf großes Interesse in der Bevölkerung, vor allem in den Bereichen Sicherheit, Energie und Beleuchtung sowie Entertainment. Ein großes Hindernis für die Anschaffung seien jedoch Sorgen bei dem Datenschutz und die Furcht vor hohen Anschaffungskosten.

Laut einer Studie vom Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. nutzen bereits 30 Prozent der 1017 Befragten Smart Home-Technologien. Circa die Hälfte hätte zumindest Interesse daran. Bis zum Jahr 2020 soll sich daher die Zahl der vernetzten Häuser verdreifachen und somit in einer Millionen Haushalte Smart-Technologien zu finden sein, sagt der ZVEH. Vor allem für Senioren würden die neuen Technologien Erleichterung bringen und ihnen helfen, trotz körperlicher Beeinträchtigungen ein selbstständiges Leben zu führen.

Auch auf der CES Anfang des Jahres in Las Vegas war das Smart Home eines der Hauptthemen. Samsung präsentierte direkt mehrere neue Smart Geräte, wie etwa einen Kühlschrank. Die DSP Group kündigte sogar einen neuen IoT-Service auf der Basis von ULE an. Dieser soll sich selbst installieren, eine große Reichweite haben und störungsfrei funktionieren. Weiterhin ein Problem bleibt die Kompatibilität zwischen verschiedenen Anbietern. Daher müssen die Hersteller weiter an Kooperationen arbeiten und offene Schnittstellen bieten.