Smart Friends: Neue Kooperation

Smart Friends: Neue Kooperation

Abus, Paulmann, Schellenberg und Steinel haben sich zu einer Allianz zusammengeschlossen. Mit ihrem Label Smart Friends wollen sie bald den deutschen Smart Home-Markt erobern.

Mit Abus, Paulmann, Schellenberg und Steinel haben sich jetzt vier starke Zulieferer für eine Kooperation zusammengetan. Sie wollen den Smart Home-Markt erobern. Zukünftig sollen ihre Produkte mit dem Label Smart Friends angeboten werden.

Diese Produkte sind untereinander kompatibel. Auf der Eisenwarenmesse bekam man schon erste Einblicke in die Zusammenarbeit und die Ergebnisse. Ab Herbst sollen die Produkte schon den deutschen Markt erobern. Auch Smart Friends soll die Bereiche Licht, Sicherheit, Heizung und Antriebstechnik abdecken. Dafür haben sich genau die richtigen Kooperationspartner gefunden: Abus liefert die Sicherheitstechnik, Paulmann Innenbeleuchtung, Schellenberg Heizungssteuerung und Antriebstechnik und Steinel Außenleuchten.

Alle Produkte sind auch alleine außerhalb des Systems nutzbar, daher ist der Einstieg sehr leicht gestaltet. Möchte man mehrere Produkte zu einem System verschmelzen lassen, bekommt man eine Smart Friends Box sowie eine App zur Steuerung. Die Box beherrscht sogar alle Funkstandards. Datensicherheit steht dabei an oberster Stelle und setzt auf ein restriktives Datenschutzmodell. Die Speicherung erfolgt dabei lokal Zuhause. Möchte man das System außerhalb des Hauses mit einem Smartphone ansteuern, braucht dieses die ausdrückliche Zustimmung des Besitzers.

Smart Home im Jahr 2016

Smart Home im Jahr 2016

Das Smart Home ist kein Zukunftstraum mehr, in Deutschland steht es kurz vor dem Durchbruch. Es werden immer schneller und mehr Produkte auf den Markt gebracht.

Das Marktforschungsinstitut GfK hat in einer Umfrage herausgefunden, dass 43 Prozent der Deutschen Internutzer glauben, dass Smart Home-Technologien in den nächsten Jahren immer größeren Einfluss haben werden. Der Bereich stößt auf großes Interesse in der Bevölkerung, vor allem in den Bereichen Sicherheit, Energie und Beleuchtung sowie Entertainment. Ein großes Hindernis für die Anschaffung seien jedoch Sorgen bei dem Datenschutz und die Furcht vor hohen Anschaffungskosten.

Laut einer Studie vom Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. nutzen bereits 30 Prozent der 1017 Befragten Smart Home-Technologien. Circa die Hälfte hätte zumindest Interesse daran. Bis zum Jahr 2020 soll sich daher die Zahl der vernetzten Häuser verdreifachen und somit in einer Millionen Haushalte Smart-Technologien zu finden sein, sagt der ZVEH. Vor allem für Senioren würden die neuen Technologien Erleichterung bringen und ihnen helfen, trotz körperlicher Beeinträchtigungen ein selbstständiges Leben zu führen.

Auch auf der CES Anfang des Jahres in Las Vegas war das Smart Home eines der Hauptthemen. Samsung präsentierte direkt mehrere neue Smart Geräte, wie etwa einen Kühlschrank. Die DSP Group kündigte sogar einen neuen IoT-Service auf der Basis von ULE an. Dieser soll sich selbst installieren, eine große Reichweite haben und störungsfrei funktionieren. Weiterhin ein Problem bleibt die Kompatibilität zwischen verschiedenen Anbietern. Daher müssen die Hersteller weiter an Kooperationen arbeiten und offene Schnittstellen bieten.

monkey | Die smarte Haustür einfach nachrüsten

monkey | Die smarte Haustür einfach nachrüsten

Wer in Bereich der Zugangstechnik bisher für smarte Lösungen sorgen wollte, kann nicht um großen Aufwand herum: Die komplette Elektronik der Eingangstüren mitsamt den Türöffnern musste ausgetauscht werden, um auf dem gesamtem Weg von Haustür bis zur Wohnungstür eine smarte Gesamtlösung zu installieren. Da dies nicht nur immense Kosten mit sich bringt, sondern auch aufgrund des baulichen und handwerklichen Aufwands nicht für Mieter geeignet ist, wird ein nachträgliches Nachrüsten von smarten Funktionen in diesem Bereich zunehmend attraktiv.

Eine interessante Lösung bietet das Start-Up LOCUMI LABS, welches sein Produkt „monkey“ erfolgreich über Kickstarter finanziert hat. Mithilfe des kleinen Chips wird der Türöffner per Smartphone steuerbar und somit die Haustür über Umwege mit smarten Funktionen nachgerüstet.

 

Wie genau funktioniert monkey?

Um die Haustür smart zu machen, wird der monkey-Chip lediglich in die Elektronik der Gegensprechanlage eingebaut. Die direkte Anbindung an die Hardware macht ihn zu jeder Gegensprechanlage kompatibel. Der Chip selbst ist etwa 5 x 5 cm groß, 1 cm dick und verfügt über eine selbstklebende Rückseite, mit der man ihn einfach im Inneren des Gehäuses anbringen kann. Dort müssen lediglich zwei Kabel mit dem Chip verbunden werden, damit dieser funktioniert. Die einfach Installation kann auch ohne fundierte Fachkenntnisse von jedermann vorgenommen werden. Zudem ist die Demontage des Chips sehr einfach, falls man wieder auszieht.

Der Chip stellt dann über WLAN eine Verbindung mit dem Smartphone her. Dadurch werden drei Nutzungsszenarien denkbar:

 

  1. Ferngesteuerte Türöffner

Wenn jemand an der Tür klingelt, wird dieses Signal direkt auf das Smartphone weitergeleitet. Durch optische Signale wäre es z.B. für taube Menschen möglich, die Türklingel wahrzunehmen. Durch die Verbindung des Chips mit dem Smartphone kann zudem die Haustür ganz einfach per App geöffnet werden, wenn jemand an der Tür klingelt. Und zwar egal von wo im Haus. Das Smartphone wird somit zur Fernsteuerung für den Türöffner.

  1. Automatisierter Zugang

Die wirklich smarte Funktion des monkey liegt jedoch in der Möglichkeit, einen automatisierten Zugang zur Wohnung zu ermöglichen. Dies geschieht dadurch, dass der monkey durch Ortung des Smartphones via A-GPS merkt, wenn sich dieses in der Nähe der Haustür befindet und dann automatisch den Türöffner betätigt. Ein Verlust des Smartphones würde dann aber auch Fremden den Zutritt gewähren, was einer zusätzlichen Sicherheitskomponente bedarf, welche die Bequemlichkeit der Lösung aber nicht einschränkt.

  1. Zugangsfenster für Dritte

Der monkey lässt sich zudem auch programmieren, sodass der Zugang für Dritte zu bestimmten Zeiten vollkommen automatisiert werden kann. Wer z.B. jeden Tag zur gleichen Zeit Besuch vom Postboten bekommt, kann ihm sofort beim Klingeln die Tür öffnen lassen. Aber auch die Kinder, die jeden Tag zur gleichen Zeit von der Schule nach Haus kommen, können so automatisch ins Haus kommen, falls die Mutter alle Hände voll zu tun hat.

 

Fazit: Die Flexibilität des monkey ist sein größter Vorteil

Der monkey ist eine attraktive smarte Lösung für jeden, der keine großen Umbauten an der Wohnung oder am Haus vornehmen kann oder will. Die einfache und flexible Installation des Chips eröffnet erste smarte Zugangsmöglichkeiten, die auf bereits vorhandener Hardware aufbaut. Dadurch kann die mitunter weit entfernte Haustür relativ einfach in das eigene Smart Home Konzept integriert werden. Ist die Haustüber aber zu weit entfernt (wie etwa bei Hochhäusern), so kann die Reichweite des heimischen WLANs die Nutzung des monkey erschweren oder gar impraktikabel machen. Für Besitzer mit geringem Budget oder aber für Mieter, die dennoch eine smarte Zugangslösung suche, ist der monkey allemal eine interessante Option.

Der monkey kann auf der Webseite des Herstellers für 79€ zzgl. Versand vorbestellt werden. Die Auslieferung erfolgt dann, nachdem die Unterstützer der ersten Stunde auf Kickstarter ihre Produkte erhalten haben.

Mehr unter: getmonkeynow.com

3 gute Gründe für eine Smarte Kamera im und am Haus

3 gute Gründe für eine Smarte Kamera im und am Haus

1. Behalten Sie den Überblick auf Besucher

Mit smarten Kameras haben Sie von überall bestimmte Bereiche Ihres Zuhauses im Blick. Dabei können manche Kameras auch das Objektiv drehen und sogar im Dunkeln noch ein passables Bild übertragen. Ein besonders sinnvoller Einsatz bietet sich an der Haustür, wo sie somit immer einen Überblick haben, wer Sie — gewollt oder ungewollt — besuchen kommt. Mit smarter Gesichtserkennung, die per Software gesteuert wird, kann so manche smarte Kamera Personen erkennen und beispielsweise automatisch das Türschloss entriegeln, wenn Sie nicht daheim sind. Ihre eigenständig zur Schule gehenden Kinder benötigen somit keinen Schlüssel mehr.

 

2. Einbruchherde überwachen

Einen weiteren sinnvollen Einsatzbereich für smarte Kameras stellen schwer einsehbare Bereiche Ihres Grundstücks dar. Dank der Funkverbindung werden auch aus Entfernungen bis zu 150m noch Bilder in guter Qualität an Ihre Smart Home Zentrale übertragen. So können Sie stets potenzielle Einbruchherde im Blick behalten. Bei Bewegungen wird automatisch das Licht im Garten oder Haus eingeschaltet und Sie werden zudem per SMS darüber informiert.

 

3. Schlaf, Kindlein, Schlaf

Eltern kennen das: Man macht es sich gerade auf dem Sofa gemütlich, als das liebe Kind plötzlich zu schreien anfängt und Mama oder Papa ins Kinderzimmer muss. Oftmals hilft ein Babyphone dabei, die Eltern bei Geräuschen zu informieren. Eine smarte Kamera kann diese Funktion noch besser erfüllen, da sie neben akustischen Signalen auch ein visuelles Bild liefert, das sich meist über das Smartphone betrachten lässt. Und das nicht nur von daheim, sondern auch wenn ein Elternteil auf Geschäftsreise sein sollte. Und wenn das Kind alt genug ist, können Sie die smarte Kamera anderweitig nutzen.